Häusliche Intensivpflege in Hamm & NRW
Häusliche Intensivpflege – rund um die Uhr sicher versorgt, zu Hause
Wenn das Leben sich von einem Tag auf den anderen ändert
Ein schwerer Schlaganfall, ein Unfall, eine Diagnose, die alles verändert – und plötzlich steht fest: Ein Mensch, den Sie lieben, braucht ab jetzt intensive Pflege. Die Klinik spricht von Entlassung, die Krankenkasse von Anträgen, und Sie sollen Entscheidungen treffen, auf die Sie niemand vorbereitet hat.
Genau hier beginnt unsere Arbeit. Sie müssen kein Pflege-Experte sein und nichts alleine organisieren – das übernehmen wir. Wir hören zu, erklären Ihnen in Ruhe, welche Möglichkeiten es gibt, und kümmern uns um alles Weitere: von der ersten Beratung über die Genehmigung bis zum Tag, an dem die Versorgung zu Hause beginnt.
Steht die Entlassung aus der Klinik kurz bevor?
So begleiten wir Sie Schritt für Schritt
Was ist häusliche Intensivpflege? (außerklinische Intensivpflege nach § 37c SGB V)
Häusliche Intensivpflege – auch außerklinische Intensivpflege genannt – ist die medizinische Versorgung schwerstpflegebedürftiger Menschen außerhalb des Krankenhauses: in den eigenen vier Wänden. Eine examinierte Pflegefachkraft ist dabei ausschließlich für einen Patienten da – bei Bedarf rund um die Uhr, im Schichtsystem, an 365 Tagen im Jahr. Diese 1:1-Betreuung macht es möglich, dass Menschen mit intensivem Pflegebedarf sicher zu Hause leben können – statt dauerhaft in einer Klinik oder einem Pflegeheim.
Der wichtigste Unterschied zur klassischen ambulanten Pflege: Bei der Intensivpflege ist die Pflegekraft durchgehend anwesend und überwacht den Gesundheitszustand kontinuierlich – nicht nur zu vereinbarten Besuchszeiten. Wenn Ihr Angehöriger keine permanente Überwachung benötigt, sondern Unterstützung im Alltag, ist unsere ambulante Pflege die passende Lösung. Details zur ambulanten Pflege →
Die häusliche Intensivpflege ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (§ 37c SGB V). Das bedeutet: Bei entsprechender ärztlicher Verordnung übernimmt die Krankenkasse die Kosten – in den meisten Fällen vollständig. Wie das genau funktioniert, erklären wir weiter unten im Abschnitt Kosten. erbu ist als Intensivpflegedienst nach § 132l SGB V zugelassen.
- 1:1-Betreuung
- Bis zu 24 h täglich
- Leistung der Krankenkasse
- Zugelassen nach § 132l SGB V
Für wen wir da sind
Für wen ist die Intensivpflege zu Hause geeignet?
Wir versorgen Erwachsene und Kinder, deren Gesundheitszustand eine kontinuierliche pflegerische Überwachung erfordert – zum Beispiel in diesen Situationen:
Nach einem schweren Schlaganfall
Wenn nach einem Schlaganfall oder einer Hirnschädigung eine dauerhafte Überwachung notwendig ist – Tag und Nacht.
Bei neurologischen Erkrankungen
Zum Beispiel ALS, Multiple Sklerose oder Muskelerkrankungen: Wir passen die Versorgung an jeden Krankheitsverlauf an.
Nach Unfall oder langem Intensivaufenthalt
Bei Beatmungspflicht
Invasive und nicht-invasive Beatmung zu Hause – durch speziell geschulte Pflegefachkräfte.
Mit Tracheostoma
Kinder mit intensivem Pflegebedarf
Auch die Kleinsten betreuen wir zu Hause – mit besonderer Fürsorge für das Kind und die ganze Familie.
Sie sind unsicher, ob Ihre Situation dazu passt?
Unsere Leistungen
Das umfasst unsere häusliche Intensivpflege
Jede Versorgung wird individuell geplant – abgestimmt auf den Patienten, seine Erkrankung und den Alltag der Familie. Diese Leistungen gehören dazu:
1:1-Betreuung – bis zu 24 Stunden täglich
Eine examinierte Pflegefachkraft ist ausschließlich für Ihren Angehörigen da – im Schichtsystem, ohne Unterbrechung, auch nachts und an Feiertagen.
Überwachung der Vitalwerte
Atmung, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung: kontinuierliches Monitoring mit moderner Medizintechnik – damit Veränderungen sofort erkannt werden, nicht erst beim nächsten Besuch.
Medikamentengabe & Infusionstherapie
Zuverlässige Verabreichung nach ärztlicher Verordnung – vollständig dokumentiert und mit den behandelnden Ärzten abgestimmt.
Mobilisation & Lagerungswechsel
Regelmäßige Lagerung und gezielte Bewegungsförderung beugen Druckstellen vor und erhalten die Beweglichkeit – ein zentraler Baustein der Lebensqualität.
Koordination mit Ärzten & Therapeuten
Wir stimmen die Versorgung mit allen Beteiligten ab: Hausarzt, Fachärzte, Physiotherapie, Logopädie. Sie müssen nichts selbst koordinieren.
Entlastung der Angehörigen
Wir leiten Sie an, beantworten Ihre Fragen und geben Ihnen den Raum, wieder Tochter, Sohn oder Partner zu sein – statt rund um die Uhr zu pflegen.
So einfach geht's
In 5 Schritten zur Versorgung zu Hause
Sie müssen nur den ersten Schritt machen – alles Weitere übernehmen wir.
Schritt 1
Anruf oder Nachricht
Telefonisch oder per WhatsApp – im kostenfreien Erstgespräch hören wir zu und klären Ihre Situation. Unverbindlich und ohne Wartezeit.
Schritt 2
Persönliche Beratung
Schritt 3
Klärung mit der Krankenkasse
Schritt 4
Individueller Pflegeplan
Abgestimmt mit Ärzten, Therapeuten und Ihrer Familie erstellen wir den Versorgungsplan und stellen das feste Pflegeteam zusammen.
Schritt 5
Versorgungsstart
Pünktlich zum vereinbarten Tag beginnt die Pflege bei Ihnen zu Hause – auch kurzfristig, ohne Versorgungslücke.
Kommt Ihr Angehöriger direkt aus der Klinik?
Wir übernehmen das komplette Überleitungsmanagement →
Intensivpflege heißt für uns: Leben ermöglichen – nicht nur versorgen.
Jeden Tag erleben wir, was die eigene Umgebung bewirkt: vertraute Geräusche, die Familie in der Nähe, das eigene Fenster zum Garten. Genau dafür arbeiten wir.
Kosten & Finanzierung
Wer übernimmt die Kosten der häuslichen Intensivpflege?
Die wichtigste Antwort zuerst: In den meisten Fällen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten der häuslichen Intensivpflege vollständig. Grundlage ist § 37c SGB V – die außerklinische Intensivpflege ist ein gesetzlicher Leistungsanspruch. Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung – bei allen Schritten bis zur Genehmigung unterstützen wir Sie und stimmen uns eng mit den behandelnden Ärzten ab.
Zusätzlich stehen Ihnen je nach Pflegegrad Leistungen der Pflegekasse zu – etwa für Pflegehilfsmittel oder die Unterstützung im Alltag. Auch hier prüfen wir für Sie, was Ihnen zusteht, und helfen bei den Anträgen.
Was das für Sie bedeutet: Sie müssen sich weder durch Paragrafen arbeiten noch mit der Krankenkasse verhandeln – das ist unsere Aufgabe. Für Ihre Familie entstehen in der Regel keine zusätzlichen Kosten.
Intensivpflege für Kinder
Besondere Fürsorge für die Kleinsten
Festes Pflegeteam – vertraute Gesichter
Abstimmung mit Kinderärzten & Klinik
Entlastung für die ganze Familie
Häufige Fragen
Häufige Fragen zur häuslichen Intensivpflege
Was ist der Unterschied zwischen Intensivpflege und ambulanter Pflege?
Bei der häuslichen Intensivpflege ist eine Pflegefachkraft durchgehend beim Patienten – bei Bedarf 24 Stunden am Tag, im Schichtsystem. Die ambulante Pflege kommt dagegen zu vereinbarten Zeiten ins Haus, zum Beispiel morgens und abends. Welche Form die richtige ist, hängt vom Gesundheitszustand ab – wir beraten Sie dazu ehrlich. Details zur ambulanten Pflege →
Wie viele Pflegekräfte betreuen meinen Angehörigen?
Ein festes, kleines Team – in der Regel wenige Pflegefachkräfte, die sich im Schichtsystem abwechseln. So kennen alle Beteiligten den Patienten, seine Gewohnheiten und seine Bedürfnisse. Ständig wechselnde Gesichter gibt es bei uns nicht.
Was passiert, wenn eine Pflegekraft ausfällt?
Dann greift unsere Vertretungsregelung: Wir organisieren kurzfristig eine qualifizierte Ersatzkraft aus dem Team – eine Versorgungslücke entsteht nicht. Zusätzlich sind wir rund um die Uhr erreichbar, falls Sie uns brauchen.
Müssen wir unsere Wohnung umbauen oder Geräte selbst kaufen?
Nein. Alle notwendigen Pflegehilfsmittel und Medizingeräte – vom Pflegebett bis zum Monitoring – werden ärztlich verordnet und von der Kranken- bzw. Pflegekasse gestellt. Wir organisieren die komplette Ausstattung, bevor die Versorgung beginnt. Mehr zur Vorbereitung nach der Klinik →
Können wir als Familie in die Pflege einbezogen werden?
Ja – so viel oder so wenig, wie Sie möchten. Wir leiten Sie an, erklären jeden Handgriff und dokumentieren transparent. Manche Familien wollen aktiv mitpflegen, andere brauchen vor allem Entlastung. Beides ist richtig.



